Einen Mond lang in deinen Mokassins - 10 Fragen an Freunde mit Behinderung

VIDEO PODCAST by Dr. Janina Urussowa

 

+49 (152) 010 61 363 WhatsApp

urussowa@gmail.com https://www.linkedin.com/in/yanina-urusova/

 

Partner: Christian Tiffert und “Find your Road” https://www.find-your-road.com/

 

Produktion: Christian Blome blome film & Fernsehen (TV)

 

Sponsoren: Messe Düsseldorf Moscow, Beeline

 

Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

- Indianer Sprichwort

 

In Zeiten der Corona-Krise teilen Menschen mit Behinderung ihre Strategien im Umgang mit Existenzangst und Isolation, menschlicher Nähe und Einsamkeit. Sie erzählen, wie sie mit der neuen Realität umgehen und wie sie sich neu aufstellen.


Wir sind alle „behindert“ Was schränkt und gemeinsam ein?

Unser Leben, das noch gestern unerschütterlich schien, fällt auseinander. Über Nacht sind wir alle behindert geworden und haben einen Monat lang in den Schuhen von Menschen mit Behinderung verbracht: Unsere Mobilität wurde eingeschränkt, wir durften nicht aus dem Haus, nicht zur Arbeit, mussten lernen mit der ungewohnten, vielleicht sogar ungewollten Nähe oder mit der Einsamkeit umzugehen, wir empfinden Unsicherheit, haben unsere Jobs oder unsere Unternehmen verloren, womöglich erwartet uns das in der Zukunft.

Unsere Welt ist „zusammengebrochen“ und will eine Neuausrichtung erfahren

Wir wenden uns an die Psychologen, Coaches und Mentoren, um Halt zu finden und uns neu auszurichten. Das „Mokassins –Projekt will die Strategien der Krisenbewältigung und des Neuanfangs direkt von Menschen erfahren, die das bereits durchlebt haben: von Menschen mit Behinderung.

In diesem Video-Podcast reden wir nicht darüber, was wir Menschen mit Behinderung in diesen Zeiten schulden, wir wollen sie nicht heroisieren oder uns bloß motivieren lassen. Nein, wir holen uns Hilfe und Unterstützung von unseren Freunden, die mit Behinderung leben. Aus ihrer Lebenserfahrung können wir lernen, denn unsere Gegenwart ist ihre Vergangenheit.

 

 


Die Krise und der Trend auf Disability Business Inklusion

Krisen beschleunigen Trends. Der Trend in Richtung Disability Business Inclusion hat sich in 2019 klar manifestiert mit der Bewegung The Valuable 500. Das Thema Disability soll nun auf die Agenda von CEOs der globalen Unternehmen weltweit gesetzt werden mit dem Spruch: „If disability is not on your board agenda, neither is diversity. Nor is innovation, productivity, brand experience, talent, risk, reputation.“

 

Die Corona-Quarantäne lehrte Unternehmen die Chancen und Möglichkeiten digitaler Arbeitsprozesse zu nutzen. Das ermöglicht nun auch Menschen mit Behinderung die Jobs zu bekommen für die sie qualifiziert sind, während sie die Vorteile des Home-Office genießen. Denn diese Technologien sind komplett barrierefrei.

 

Sie hoffen nun , dass diese Praktiken beibehalten werden und den Zugang für Menschen mit Behinderung in qualifizierte Jobs schaffen.

 

Menschen mit Behinderung sind die Early Adopter neuester Technologien. Sie sind innovativ, weil sie es müssen. Sie sind flexibel, krisenerfahren, und wissen, was sie wollen. Sie sind komplett ehrlich mit sich selbst. Wenn sie etwas machen, dann zu 100%.


ZIELE des Projektes

Unterstützen für Menschen ohne Behinderung

● Instrumente zur Bewältigung der Ängste zu erhalten, Zukunftsstrategien zu entwerfen

 

Re-Branding of Disability

● Menschen mit Behinderung mit ihrer Expertise – flexibel, krisenbewährt, innovativ, achtsam, emphatisch - in den Krisenzeiten sichtbar machen

● Begriffe „Dis-Ability“ oder „begrenzte Möglichkeiten“ relativieren

● Barrieren zwischen „uns – Menschen ohne Behinderung“ und „sie – Menschen mit Behinderung“ aufheben

 

Prozess der Veränderung der gegenseitigen Wahrnehmung

● Zuschauer_innen werden angeregt, abstrakte „Behinderung“, die für gewöhnlich heroisiert, bemitleidet oder ausgeblendet wird, in unmittelbarer Nähe personifiziert zu sehen.

● Menschen mit Behinderung aus dem eigenen Umkreis werden mit Hilfe der Vorstellung in ein konkretes berufliches Umfeld gesetzt. So werden die Barrieren im Kopf wegradiert nivelliert. Dabei wird den Zuschauer deutlich, wie viele Menschen mit Behinderung in ihrem unmittelbaren Umfeld eine Arbeit haben oder nicht. Bei den Akademiker, die Behindert sind, sind über die Hälfte mehr, und haben keinen Job, als bei den gesunden Menschen. Ingenieure, Architekten, Ärzten. 30-40% Vollzeitarbeit haben

● Neue Bilder von Menschen mit Behinderung werden auf diese Weise ohne Zwang und Belehrung erzeugt: personifizierte gleichwertige Mitarbeiter, Kollegen, Kunden, Konsumenten. Dabei ist es nicht wichtig, ob der Zuschauer selbst eine Behinderung hat oder nicht. Die neuen Inhalte werden auf beiden Seiten im Unterbewusstsein erlebbar, wachsen, sich festigen und in einer neuen Realität der gelebten Inklusion in der Gesellschaft münden: Existiert das Bild erst einmal, ist es leichter, die Vision in die Realität zu übertragen.

● Den Mitarbeiter von Personalabteilungen (HR) den direkten Zugang zu neuen Mitarbeiter geben, die sonst nicht im Stellenprofil erscheinen.

● Ein weiteres Ziel ist: Quellen wie die UN-Behindertenkonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, oder Bücher, die Menschen mit Behinderung über ihr Weg zurück ins Leben geschrieben haben, den CEO, HR, Business Strategen, Medien und der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Trailer zum Projekt

Zahlen: 10 Interviews, 3 Sprachen, 3 Länder, 10 Wochen

 

Budget: 7.000 € und 300.000

 

Start: 08. Juli 2020

Jede Woche ein Interview mit einem anderen Gast

Ende: 09. September 2020


"Krise als Chance begreifen" – wie geht das konkret?

Unsere Gäste erzählen, wie es ihnen gelungen ist, die Folgen eines schweren schwerer Schicksalsschlags zu akzeptieren, innere Ruhe zu finden, loszulassen, neue Strukturen im Alltag und der Arbeit zu schaffen, menschliche Unterstützung zu finden. Wie ist es ihnen gelungen, den Gedanken an einen Neuanfang zuzulassen und den neuen Weg zu beschreiten? Was haben sie gemacht, was hat geklappt, was nicht und warum?

Was passiert zwischen dem Moment, wo eine Tür zu geht und die andere sich öffnet?

Das erfahren sie im „Mokassin“ – Podcast.

Wer sind unsere Gäste?

Unsere Gäste sind Frauen und Männer, die mitten im aktiven Berufs- und Privatleben standen, als ein Autounfall oder eine Krankheit ihre Pläne auf einmal auf den Kopf stellten. Heute sind sie querschnittsgelähmt, benutzen Rollstuhl oder Bein-/ Armprothesen. Und sie stehen wieder mitten im aktiven Berufs- und Privatleben.

Unsere Gäste kommen aus verschiedenen Ländern. Denn Corona macht uns gleich über die Grenzen und Nationalitäten hinweg. Sicherlich sind die Ausgangsvoraussetzungen in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Trotzdem stürzten auf einmal alle Pläne ein und irgendwie sollten wir alle unsere persönliche Krise durchstehen. Das verbindet über Ländergrenzen hinweg


Bilder. Denken. Business Inklusion.

Schaut Euch um, wer in Eurem unmittelbaren Umfeld mit einer Behinderung lebt. Hat sie oder er eine Arbeit? Wenn ja, passt sie? Wenn nein – überlegt und schreibt in den Kommentaren, welcher Job würde am besten zu Eurem Nachbarn, Freund, Kind, Elternteil passen? Macht Vorschläge mit Position, Aufgabe und möglichem Unternehmen (in den Kommentaren).

Der beste Vorschlag wird prämiert!

Als kleiner Anreiz für eure Kreativität wird unter den Teilnehmern eine Stunde Krisen-Coaching mit unserem Gast verlost. Ein Buch gibt es obendrauf!

 

+++

 

#disability #businessinclusion #corona #quarantene #intuition #innovation #communication #crisenmanagement #flexibility #chance #findyourroad #isolation #socialdistancing #thevaluable500 #unternehmensforum #newnormal #remoteaccess #homeoffice #online

 

Das Projekt unterstützt die Ziele der The Valuable 500 Bewegung und die UN-Behindertenkonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.


FÜR WEN IST DIESES PROJEKT GEMACHT?

● HR, Diversity &Inclusion Manager auf der Suche nach neuen Mitarbeitern*innen mit einer Behinderung

● Abteilungen Interne Kommunikation und Unternehmenskultur auf der Suche nach Instrumenten zur Stärkung der Resilienz der Mitarbeiter in Krisenzeiten

● CEO, Mitarbeiter von Unternehmen, die die Abneigung vor Kollegen*innen mit Behinderung verlieren sollen

● Abteilungen Corporate Social Responcibility und Unternehmenskommunikation auf der Suche nach barrierefreien Projekten

● Kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler, die wegen der Krise einen Neuanfang machen müssen

● Menschen, die wegen der Beibehaltung des Home-Offices nach der Quarantäne ihren familiären Alltag arrangieren müssen

● Menschen, die erst seit kurzer Zeit mit einer Behinderung leben

● Alle, die sich derzeit in einer schwierigen Lebenslage befinden und nach Wegen suchen, das Alte loszulassen und Neues zu wagen.

FORMAT: Video-Podcast: interaktiv, viral, international

Projekt besteht aus 2 Teilen:

1. Online-Interview

     a. Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch.

     b. mit Untertitel und Übersetzung in die jeweiligen Sprachen.

2. Besprechung in den Sozialen Medien. In diesem Teil werden

     a. eine Stunde Coaching mit dem Gast verlost

     b. die Vorstellung von Menschen mit Behinderung          als gleichwertigen Mitarbeitern und Kollegen angeregt.

 

Technische Voraussetzungen: Plattform ZOOM, Jitsi Meet, YouTube Channel, Dauer ca 20 Minuten, 1-2 Mal/Woche, 10 Gäste, Interviewerin: Dr. Janina Urussowa

 

 

MEDIA PARTNER, Status 04.05.2020

 

plus-one.ru und LiveBerlin.de

 



Sponsoren



GÄSTE

Unsere Gäste sind Menschen, die eine Behinderung durch einen Unfall, eine Krankheit oder ein Schicksalsschlag erlangt haben und davor bereits in einem professionellen Arbeitsverhältnis standen.

 

Deutschland

Christian Tiffert – vor dem Fahrradunfall : Marineoffizier, Ingenieur, Dozent, Doktorand. Jetzt Student an der Universität Rostock, Gründer von Find your Road, Rostock

 

Nina Wortmann – vor dem Autounfall: Physiotherapeutin. Jetzt Model im Rollstuhl, Botschafterin der Bundesantidiskriminierungsstelle, Schirmherrin des Inklusionsvereins "Außergewöhnlich", Mitglied des Vereins der Querschnittgelähmten Deutschland.

 

Markus Töpfer – vor der Pneumokokkennepsis: Diplom-Ingenieur, Projektleiter Stadtsanierung, jetzt Peer Counselor im Berliner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e.V.

Christian Tiffert,

Rostock, Germany

 

 

 

 

 

 

 

Tamara Mena,

Los-Angeles, USA

Nina Wortmann,

Duesseldorf, Germany

 

 

 

 

 

Samuel Koch,

Hamburg, Germany

Anastasiya Nemez,

Ekaterinburg, Russia

 

Roman Aranin,

Kaliningrad, Russia

Evgenija Voskoboi-nikova, Moscow, Russia

 

 

 

 

 

Markus Töpfer, Berlin, Germany


Russland

Roman Aranin – vor dem Unfall mit dem Paraglider: Offizier, Unternehmer. Jetzt preisgekrönter Social Entrepreneur, Gründer & CEO Observer, Aktivist

 

Evgeinja Voskobojnikova – vor dem Autounfall: Fashion Model . Jetzt Journalistin & Moderatorin TV Rain, Government Relations Manager von Google Rus

 

Anastasiya Nemez – vor dem Schlaganfall: Buchhalterin. Jetzt Mitglied der Parament (Duma) der Stadt Jekaterinburg,

 

...sowie weitere Gäste aus den USA, Israel, Kanada, Australien u.a. Ländern


FRAGEN

1. Vor dem Unfall – Was ist Passiert? – Kurz nach dem Unfall

     a. Wie warst Du beruflich und sozial aufgestellt vor dem Unfall/der Erkrankung?

     b. Was waren Deine Zukunftspläne ?

     c. Was ist wann passiert? Wie ist Dein körperlicher Zustand heute?

     d. Wie waren die ersten Wochen im Krankenhaus? Was waren die Ängste, bzw. Gedanken?

 

2. Situation akzeptieren – mit der Vergangenheit abschließen

     a. Wann fingst Du an, umzudenken?

     b. Was war der Auslöser?

     c. Wer oder was hat Dir geholfen?

     d. Wie bist Du ab dem Moment vorgegangen?

 

3. Arbeit – Kündigung – Jobangebote

      a. Flexibilität, Krisenmanagement,

      b. Das Beste und das Blödeste, was Dir angeboten wurde?

 

4. Innovation

     a. Welche technischen Hilfen benutzt Du im Alltag und für die Arbeit?

     b. "Early Adopter"

 

5. Isolation und menschliche Nähe

     a. Erfahrung – nicht selbst bestimmen zu können, isoliert zu sein. Wie bist Du damit klar gekommen?

     b. Wie hast Du Deinen Alltag organisiert? Wie sieht es heute aus?

 

6. Körperliche Ertüchtigung, Ernährung

      a. Wie war es vor dem Unfall/Erkrankung, wie lebst Du heute?

 

7. Neuanfang und neue Chancen

     a. Eine Tür geht zu, die andere auf. Wie hast Du Dir Deinen Weg gesucht (konkret werden, z.B. an einem Beispiel)

 

8. Was würdest Du Deinem nicht-behinderten "Ich" von früher sagen (vor dem Unfall/Erkrankung sowie in den ersten Wochen danach)? In 2 Sätzen


DAS MOKASSINSTEAM

Dr. Janina Urussowa ist die Ideengeberin des Mokassins Projekt, interviewt Gäste und ist für

internationale Partnerschaften und PR zuständig. Studierte Architektin und promovierte Kulturwissenschaftlerin war sie bei Hygiene Museum Dresden und EXPO 2000 in Hannover engagiert bevor sie für die Unternehmenskommunikation von Siemens in Russland zuständig wurde und später ein preisgekröntes Social Enterpreneurship mitgründete, das sich für Disability Business Inclusion einsetzte. Mit meinen publizistischen Projekten „Akropolis“ und „Bezgraniz Couture“ gelang es ihr die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung in Russland und weltweit nachhaltig zu verändern. Mein Motto: „Intuition. Innovation. Communication“.

http://bezgranizcouture.com/com/

http://acropolis now.org/

Dipl.-Ing. Christian Tiffert ist zuständig für Projektplanung und Sponsoring.

Früher bereiste er als Marineoffizier die Welt und nahm an zahlreichen internationalen Einsätzen teil. Heute studiert er „ Good Gouvernance “, erkundet in seinem Rollstuhl Russland und hält darüber Vorträge. Mit gesammelten Spenden unterstützt er unter anderem Projekte für behinderte Kinder in Russland. Sein Motto: „Die Grenzen sind im Kopf, der Rest ist Leidensfähigkeit und Organisation!“

www.find your road.com

 

 

 

 

 

Christian Blome ist für Regie und Produktion zuständig.

Der Filmemacher, Dozent und engagierte Jugendarbeiter arbeitet seit 1993 als leidenschaftlicher Journalist für Print, Radio, TV und im Internet, hauptsächlich als Autor, Regisseur, Kameramann und Cutter für Dokumentationen, Nachrichten, verschiedene fiktionale Formate, Unternehmensfilme und Werbung. Mit gleicher Leidenschaft organisiert und leitet er Workshops für Jugendliche im Bereich Film (Fiktion, Dokumentation, Social Media) und beschäftigt sich zusammen mit Bildungs und Jugendträgern mit sozialer Jugendarbeit.

https://blomefilm.weebly.com/com/

https://www.youtube.com/user/chrisblome1



Kontakt

Sponsoring – Christian Tiffert +49 (172) 304 58 45, christian.tiffert@gmx.de

 

Interview, Partnerschaften, PR – Dr. Janina Urussowa +49 (152) 010 61 363 urussowa@gmail.com

 

Produktion – Christian Blome +49 ( christian.d.blome@gmail.com

Spenden

Benevolence e.V.

Kennwort: Mokassins

IBAN: DE40 1305 0000 0202 3333 88

BIC:NOLADE21ROS

Ostsee Sparkasse

 

Spendenbescheinigung auf Wunsch